Technik Theaterfotografie

Austausch über die Besonderheiten der Theaterfotografie

Moderator: Frank

Technik Theaterfotografie

Beitragvon Tine am 10. November 2004, 10:52

Hallo!
Ich studiere im ersten Semster Fotodesign. Und wie das beim studieren so ist, kommt da das eine oder andere Referat auf einen zu. Am nächsten Montag halte ich ein Referat über Theaterfotografie. Und da dachte ich mir, vielleicht kann ich hier mal den einen oder anderen Profi oder Hobbyfotografen um Rat und Meinungen fragen. Wie sieht das zum Beispiel mit der Technik aus? (Erfahrungsberichte?) Gibt es wichtige Literatur oder bestimmte Fotografen die man aus ästhetischen oder entwicklungsgeschichtlichen Gründen auf keinen Fall aussenvor lassen darf? Oder andere brauchbare Tips? Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

LG Tine.
Tine
 

Beitragvon Frank am 11. November 2004, 11:07

Hallo Tine,

als ich 1998 mit Theaterfotografie begonnen habe, gab es zum Thema Theaterfotografie auch kaum etwas. (Deshalb habe ich dann auch auf der buehnenfotos.de meine Erfahrungen veröffentlicht) Fototechnisch habe ich mich an der Available-Light-Fotografie orientiert.

Viel mehr kann ich dir einentlich gar nicht schreiben. Evelyn weiß bestimmt mehr :wink:.

Viel Erfolg bei deinem Referat schon mal :D

Frank



Ein Buch zum Thema habe ich jetzt doch gefunden. Ist aber schon ein paar Jahre alt.

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von Claudia Balk bei amazon [/url]
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Beitragvon sonja am 24. Januar 2006, 14:05

hi,
ich überlege derzeit welches Objektiv besser für Theateraufnahmen geeignet ist.
canon eos L, usm, is 70-200mm 2,8 (das weisse) 2000€, oder sigma Apo hsm DG f. 70-200 2,8 1000€
bzw. besser ist bestimmt das canon , aber hat jmd. erfahrung mit dem sigma, oder gar vergleiche?
wär ja nicht schlecht 1000 Euro zu sparen!
und funktioniert das mit dem tele auch noch ohne verwacklungsunschärfen?
bin mit meinem tele von canon mit is und Anfangsblende 4-5,6
nicht zufrieden...
grüsse,
sonja
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Beitragvon Frank am 24. Januar 2006, 14:52

Hallo Sonja,

welches Objektiv besser ist, kann ich dir nicht sagen.

Aber zur Verwacklungsunschärfe gibt es eine Faustregel:
1/Brennweite also:
bei 200 mm 1/200 s
bei 35 mm 1/35 s
Länger sollte die Zeit beim "aus der Hand fotografieren" nicht sein.
Für Teleaufnahmen empfielt sich deshalb ein Stativ oder ein fester Punkt wie ein Stuhl o.ä.

Anfangsblende 4-5,6 ist für Theater zu wenig. 2,8 sollten es schon sein.

Viele Grüße
Frank
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Beitragvon sonja am 25. Januar 2006, 10:28

lieber Frank,

herzlichsten dank für deine schnelle antwort!
deinen tip kann man sich ja gut merken!
fotografierst du denn gar nicht mit teleobjektiven?
du gehst wohl immer nah ran, was ja auch viel besser ist.

beste grüsse,

sonja
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Beitragvon Frank am 26. Januar 2006, 17:47

sonja hat geschrieben:lieber Frank,

herzlichsten dank für deine schnelle antwort!
deinen tip kann man sich ja gut merken!
fotografierst du denn gar nicht mit teleobjektiven?
du gehst wohl immer nah ran, was ja auch viel besser ist.

beste grüsse,

sonja


Wenn es geht, gehe ich so nah ran wie möglich. Im Theater also erste Reihe oder gar auf die Bühne. Das geht leider nicht immer. Dann muss auch schon mal ein Tele ran.

Viele Grüße
Frank
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Beitragvon sonja am 2. Mai 2006, 14:44

hallo nochmal,

hab jetzt erst die letzte antwort gelesen!
werds mir merken und mal überlegen..
vielen dank jedefalls!
fotografiere ausschliesslich aus der hand,
daher muss IS wohl schon her!
aber es klappt ja auch mit dem anderen tele wenn genug licht vorhanden ist...
naja, arbeitet ihr eigentlich alle mit 2 bodies?
das wechseln nervt!
wenn ja , habt ihr dieselbe kamera 2x?
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Beitragvon Bernd der Segler am 8. Mai 2006, 10:23

Hallo zusammen,
es kommt immer auf die Situation an, unter der Du fotografierst. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man Dich mit einem 200er weißen Rohr in den Zuschauerraum lässt . . .
Ich fotografiere für 2 Theatergruppen. Die lassen mich bei der Generalprobe fotografieren. Da kann ich "herumspringen" ohne Publikum zu stören. Ich verwende 50mm f/1.8 bzw. 105mm f/2.8 hab mir gerade ein 30mm f/1.4 bestellt. Da ich einen Crop-Faktor von 1,6 habe, entspricht das in etwa dem Normalobjektiv.

Meist stelle ich auf ISO 400, da ist das Bild-Rauschen noch nicht sehr stark.

Gruß Bernd
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Beitragvon sonja am 8. Mai 2006, 15:19

hallo bernd,
die lassen mich schon mit nem weissen 200 in den zuschauerraum.
wieso auch nicht?
wenn man eine produktion ablichtet sind keine zuschauer da...
aber danke :wink:
sonja
 
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Beitragvon Bernd der Segler am 8. Mai 2006, 15:31

Hallo Sonja,
wenn Du bei Proben fotografierst, ist es doch kein Problem dichter heran zu kommen. Dann ist doch ein preiswertes lichtstarkes Normalobjektiv das Mittel der Wahl.
Du willst doch Szenen einfangen, Portraits kann man auch separat machen.
Aber vielleicht hast Du andere Erfahrungen gemacht. Schreib doch mal, warum Du so eine Brennweite nutzt.

Gruß Bernd
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Beitragvon sonja am 8. Mai 2006, 15:47

wenn man sich gerad weiter hinten befindet, in der mitte der sitzreihe z.B und ich was sehe muss ich es sofort! fotografieren.
der standpunkt ist dann ja meist schon der richtige, nur eben die brennweite nicht.
bis ich da bin wo ich mit dem objektiv sein sollte ist das motiv evtl.
längst ein anderes.
ich will ja schnell reagieren können.
teilw. keine zeit geduckt durch die reihen zu zu laufen und erneut den richtigen standpunkt/ perspektive zu suchen.
aber klar, wenns irgendwie geht versuch ich natürlich näher ranzugehen.
das objektiv soll mir halt bei grossen bühnen mehr möglichkeiten schaffen.
kannst du das nachvollziehen?
gehen dir nicht die wichtigen szenen flöten,
wenn du erstmal durch die gegend rennen musst?
dann biste wohl so schnell ein flitzebogen! bravo!
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Beitragvon Bernd der Segler am 8. Mai 2006, 16:03

Hallo Sonja,
ich bin 52 und übergewichtig! :lol: 8) Ich bin allerdings oft bei Proben dabei. Dann weiß ich eigentlich schon im Voraus, welche Szenen ich einfangen möchte und bin dann im Richtigen Moment an der richtigen Stelle. Meine Zusammenarbeit mit den Schauspielern geht allerdings auch so weit, dass sie einzelne Szenen für mich noch einmal spielen . . . :-)

Aber klar, ich verstehe Deinen Ansatz. Da passt dann auch Deine Frage mit dem 2. Body. Oft habe ich auch keine Gelegenheit, vorher Proben anzusehen. Dann habe ich auch oft den falschen Standpunkt. Wenn mir diese Szene dann wichtig genug erscheint, spielen die Schauspieler die Szene noch einmal. Ich weiß, das ist purer Fotografen-Luxus . . . :-)

Gruß Bernd
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Beitragvon sonja am 8. Mai 2006, 16:28

@bernd
bist also doch kein flitzebogen :wink:

@wolfgang

bin auch mit der D20 bei 1600 ASA noch zufriden.
mehr geht aber echt nich!
meinst du als zweitbody fürs tele reicht die 350D ?
hat da einer erfahrungen mit?
wie machen das die anderen Produktiosfotografen?
kenn nur eine und die hat auch nur einen body...
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Beitragvon sonja am 8. Mai 2006, 17:46

hab ich mir schon gedacht ( gehofft) das die ausreicht! :P
findest du auch das die 20D bei 1600ASA fast genauso wenig/viel
Pixelrauschen erzeugt wie bei 800 ?
oer bilde ich mir das nur ein? = wunschtraum... :roll:
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Beitragvon sonja am 8. Mai 2006, 18:11

hmm, hab ich nichts von bemerkt.
und es hat sich auch niemand beschwert.

aber das mit den erfahrungswerten versteh ich,
ist sicher sehr praktisch!
finds witzig, das sich männer immer so gut mit der technik auskennen.
hab zwar fotodesign studiert, aber das meiste mach ich immer automatisch.
also nichts berechnen..., von wegen!
und du? da musikstudent eher autodidakt, hm?
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