Habe ein Theaterstück geschrieben und wollte mal fragen, was ihr dazu sagt. Hier ein kurzer Handlungsabriss:
Alex lebt mit seinen 4 Freunden in einer nicht alltäglichen WG. Alex ist tiefsinnig und liebt Lyrik, aber sicherlich auch viel zu oft neben der Spur. Also Vorhang auf für seine Rocky Horror Show:
Seine Freunde fangen an ihn immer mehr zu nerven. Lukas geht auf den Strich um sich seine Drogen leisten zu können. Romeo hängt in den edelsten Clubs der Stadt rum und bringt jede Woche mehrere seiner Abschleppbekanntschaften nach Hause. Dave arbeitet als investigativer Journalist, bei einer Klatschzeitschrift. Er benutzt die Kontakte zur Prominenz, um selber ein Star zu werden. Und Konti ist eh durchgedreht. Vom Kontrollzwang bis hin zur Klaustrophobie hat er fast jede psychische Erkrankung… außer die Schizophrenie. Das ist nämlich Alex seine Krankheit:
Denn all seine Freunde in seiner WG sind eine reine Kopfgeburt. Alex wird zu seinem eigenen Psychologen und vertreibt seine Freunde aus seiner WG. Allerdings merkt er immer mehr, wie der Verlust schmerzt. Romeo, Dave, Lukas und Konti kommen aber nicht wieder. Alex räumt die Zimmer in der ehemaligen Wohngemeinschaft und geht zum Bahnhof. Kauft sich ein Ticket. Steigt in den Zug. Landet auf einer einsamen Insel: der Endstation Sehnsucht, wo er zwar ein gesittetes Leben in der Gesellschaft führen kann, aber doch nie seiner selbst werden wird. „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“
Und das Besondere: die ganzen charaktere werden auch nur von mir gespielt. Es gibt nur ein paar Komparsen und eine Ballettänzerin. Esklingt zar sehr popmäßig, aber so wird es nicht sein...
Was haltet ihr davon?
Danke mal im Voraus.
Gruß und ahoi
Sören

