Künstlersozialkasse - Was ist das?

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Künstlersozialkasse - Was ist das?

Beitragvon Fred am 5. April 2006, 13:03

Hallo,

ich suche nach Informationen über die Künstlersozialkasse. Ist das eine richtige Krankenversicherung? Und dürfen dort nur Künstler eintreten?
Oder ist eine private Krankenversicherung besser geeignet?

Dankeschön
Fred
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KSK

Beitragvon m.winter am 8. Mai 2007, 20:13

Die KSK fungiert für freischaffende Künstler und Autoren in etwa so wie ein Arbeitgeber.

Sie übernimmt einen Anteil der Kranken- und Sozialversicherungsbeiträge und sorgt so dafür, dass Schauspieler, Maler, Autoren, Theaterpädagogen etc. frei arbeiten können, ohne die horrenden Beiträge der Kassen leisten zu müssen.

Alles weitere hier:

http://www.kuenstlersozialkasse.de
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m.winter
 
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Künstlersozialkasse - Forum

Beitragvon kskforum am 28. Oktober 2007, 16:27

Lieben Gruss aus Hamburg - ich betreibe seit mehreren Jahren ein Forum zum Thema Künstlersozialkasse : http://www.kskforum.de - ich bin kein Anwalt , kein Berater oder Versicherungsvertreter - ich bin Musiker ...und hoffe das dort eine Infos zu finden sind . Lieben Gruss , Joachim Griebe
kskforum
 
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Beitragvon Crassus am 6. November 2007, 12:33

Das ist ja wirklich ein hochinteressantes Forum.

Allerdings kommt die Kasse ja dort nicht gerade häufig im positiven Sinne vor. Aber welche Behörde macht das schon. :wink:
Crassus
 
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Beitragvon isaah am 20. Dezember 2007, 13:48

Da kann ich euch auch einen geben:

Isabell XXXXX
XXXXstrasse 1
XXXX Berlin

Künstlersozialkasse
Gökerstrasse 14
26384 Wilhelmshaven

Zu Händen: auch egal


Betr.: Ihre Hinweise, dass ich keine Künstlerin bin


Liebe Künstlerkasse,


nachdem ich mich vor vielen, vielen Monaten bei Ihnen beworben hatte, habe ich nun wieder mal eine Absage von Ihnen erhalten. Ich gebe zu, dass ich das am Anfang noch nicht so recht einsehen wollte, dass ich keine Künstlerin bin.
Ich male Bilder gegen Geld , aber Sie haben mir anschaulich dargelegt, dass ich keine Malerin bin.
Ich bin Diplom-Maskenbildnerin, aber Sie haben mir aufgezeigt, dass meine Pinseleien zu bühnenfern für Ihre Welt und damit unkünstlerisch sind.
Ich habe viele meiner Bilder in einem Buch veröffentlicht, aber Sie haben mir klar gemacht, dass ich keine Publizistin bin.
Ich habe Nachweise über den Unterricht meiner Privatschüler an Sie geschickt, aber Sie glaubten beweisen zu können, dass ich gar nicht unterrichte.
Ich habe Ihnen meine OOAK Designs angeboten, aber Sie haben schnell festgestellt, dass es sich dabei um ein Handwerk und nicht um Kunst handelt.
Ich habe Ihnen Abrechnungen von Dreharbeiten geschickt, die Sie kurzerhand ignoriert haben.
Gut.
Ich sehe ein, dass ich mich geirrt habe. Da gibt es zwar Leute, die behaupten, ich sei eine Malerin oder ich würde mal jemand schminken, aber Sie haben mir dargelegt, dass das ein Irrtum sein muss. Und ich habe mich voller Verblendung bei Ihnen beworben! Und das VÖLLIG zu unrecht!! Ich kann mir inzwischen wirklich nicht mehr erklären, wie ich auf so was kommen konnte. Ich war auf dem Holzweg und Sie nahmen meine Hand und führten mich ins Licht der Erkenntnis!
Ohne dass ich einen zweiten Antrag gestellt hätte, haben Sie mir vollkommen gratis ein zweites Ablehnungsschreiben geschickt. Das erspart mir natürlich die umständliche Antragstellerei! Eine Blankoabsage für alle Fälle, damit ich nicht wieder rückfällig werde und mir noch einbilde, ich wäre eine KÜNSTLERIN.
Aber nein, ich bin geheilt, bekehrt und begradigt. Geläutert, berichtigt und aufgeklärt!


Vielen Dank dafür. Ich habe mir zur Sicherheit einen Stempel in Spiegelschrift machen lassen mit Ihrem berühmten Zitat: „ Wegen fehlender Künstler/Publizisteneigenschaft abgelehnt“.
Den packe ich morgens in Tinte und haue ihn mir vor die Stirn. Dann kann ich bei jedem Blick in den Alibert mich innerlich dahin verweisen, wo ich hingehöre.

Nochmals vielen Dank für Ihre Aufklärungsarbeit.

Mit bescheidenen Grüßen

Isabell XXXXX
_________________
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