Ich spiele begeistert Improvisationstheater und bin bei Literatursuche auf Grotowskys "Für ein armes Theater" gestossen. Dort wird beschrieben, wie allein ein Schaspieler mit seiner Technik im Mittelpunkt der Aufführung stehen sollte. Das ist als Gegenteil von technisch aufwendig gestalteten Produktionen gemeint.
Das hat mich als Improtheater-Begeisterten natürlich sofort angesprochen, da doch beim Impro ebenfalls alles durch die Improspieler/innen dargestellt wird und sonst auf Bühnenbild und Requisite weitestgehend verzichtet wird.
Das Buch von Grotowsky ist nun ein paar Jahre alt (aus den 60ern). Ich frage mich, welche Bedeutung hat Grotowsky heute für das Theater und die Schauspielausbildung?
Danke für Eure Meinung.

